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PC-Monitor Kaufberatung: Die Qual der Wahl

In diesem Artikel helfen wir dir mit unserer PC-Monitor Kaufberatung, den richtigen Computermonitor auszuwählen! Wir decken verschiedene Arten von Monitoren ab und helfen dir mit Checklisten und Empfehlungen bei der Auswahl deines PC-Monitors.

PC-Monitor Kaufberatung Übersicht

Zur PC-Monitor Kaufberatung haben wir den Artikel in mehrere Teile aufgeteilt:

  1. Office & Allround
  2. Gaming-Monitore
  3. Bild- & Videobearbeitung
  4. 21:9-Monitore
  5. 4K-Monitore
  6. Curved-Monitore

Office & Allround

Allrounder und Office-Monitore setzen meist auf IPS-Panels und eine Größe von 24 Zoll oder 27 Zoll. Sie zeichnen sich dank der IPS-Panels durch sehr gute Farbwiedergabe und grandiosen Blickwinkeln aus.

Da diese Monitore meist auf eine Bildwiederholfrequenz von 60Hz bis 75Hz setzen, empfiehlt sich nach dem Begriff „flicker-free“ Ausschau zu halten. Flicker free bedeutet in der Regel, dass der Monitor nicht PWM-gesteuert ist und somit die Hintergrundbeleuchtung nicht flackert.

Das Phänomen sieht man meistens dann, wenn die Bildschirmhelligkeit gering ist und man den Monitor mit einer Kamera filmt. Auf dem Video sind dann Streifen wie auf alten CRT-Monitoren sichtbar, die unangenehm für das Auge sind und bei langem Arbeiten zu Ermüdungen führen können.

Meistens verfügen Allrounder Monitore außerdem über eine Vielzahl an verschiedenen Anschlüssen samt VGA, DVI, HDMI und DisplayPort. USB-Hubs und integrierte Lautsprecher sind häufig auch mit an Bord.

Zudem haben sie oft in Sachen Ergonomie zahlreiche Features und lassen sich höhenverstellen, schwenken, drehen oder dank Pivot-Funktion auch vertikal betreiben. Monitore der Marken Dell und LG haben sich in letzter Zeit als sehr gut erwiesen.

Office & Allround Checkliste

  • Preis
  • Bildschirmdiagonale & Auflösung
  • Panel
  • Ergonomie
  • Anschlüsse

Office & Allround Empfehlungen

  1. Dell UltraSharp U2515H
  2. iiyama ProLite XB2483HSU-B1
  3. HP Pavilion 24cw

Gaming-Monitore

Wer auf der Suche nach dem passenden Gaming-Monitor ist, der sollte neben Bildschirmdiagonale und Auflösung auf das verwendete Panel und dessen Bildwiederholfrequenz sowie Reaktionszeit achten. Nennenswerte Hersteller im Bereich Gaming sind Acer, AOC, ASUS, BenQ, iiyama sowie Philips.

Wichtigstes Kriterium für Spieler ist eine Bildwiederholrate größer oder gleich 120Hz (momentan 120Hz, 144Hz und 165Hz), damit das Bild möglichst ohne Schlieren dargestellt werden kann. Weitere Faktoren sind ein geringer Input Lag und kurze Reaktionszeiten. Dies betrifft vor allem schnelle Spiele der Kategorie First Person Shooter (FPS) und Multiplayer Online Battle Arena (MOBA).

Außerdem können Funktionen wie AMD FreeSync, Nvidia G-Sync, Nvidia 3D Vision, LightBoost und Ultra Low Motion Blur (ULMB) ein Auswahlkriterium sein, denn je nach Anwendung und verwendeter Grafikkarte fällt auch die Wahl des Monitors anders aus.

Weitere Kriterien sind zudem die Art und Anzahl der Videoeingänge falls man beispielsweise mehrere PCs, Notebooks oder Konsolen an einem Display betreiben möchte. Hier bietet sich eine Vielzahl an DisplayPort und HDMI-Anschlüssen an.

Auch sollte man bei Displayauflösungen von 1440p und 2160p (4K) darauf achten, dass die Grafikkarte die hohe Auflösung stemmen kann und man in den gespielten Titeln mindestens 40-60 FPS (Bilder pro Sekunde) erreicht. Unter 30 FPS hört der Spaß dann meisten schon auf.

Neu auf dem Markt sind 21:9 Monitore, die sich beispielsweise im Racing Genre bezahlt machen. Nichts desto trotz spielt auch der Preis eine große Rolle und entscheidet, auf welchen Monitor die Wahl fällt.

Gaming-Monitor Checkliste

  • Preis
  • Bildschirmdiagonale & Auflösung
  • Panel & Bildwiederholfrequenz
  • FreeSync / G-Sync
  • Anschlüsse & Ergonomie

Gaming-Monitor Empfehlungen

  1. ASUS ROG Swift PG279Q
  2. ASUS MG279Q
  3. BenQ XL2411Z

Bild- & Videobearbeitung

Professionelle Monitore zur Bild- und Videobearbeitung zeichnen sich besonders durch einen großen Farbraum aus. Meist spricht man dabei vom Adobe-RGB und sRGB-Farbraum und mag dabei eine möglichst große Abdeckung erzielen.

Verwendet werden IPS oder VA-Panels. Beide haben den Vorteil hoher Blickwinkel wobei VA-Panels zusätzlich mit einem hohen Kontrast auftrumpfen können.

Namhafte Hersteller sind neben den mehr für den teureren Mainstream gedachten Monitoren von Dell und LG unter anderem die japanischen Hersteller NEC und Eizo. Diese bieten Monitore an, welche den Adobe-RGB-Farbraum mit 99% oder mehr abdecken.

21:9 und Curved Monitore sind in der hobbymäßigen Bild- und Videobearbeitung keine Seltenheit. Diese bieten mehr Platz in der Horizontalen bzw. ein räumlicheres Bild mit weniger Kontrast und Farbverlust an den Seiten.

Des Weiteren sind Monitore für diesen Gebrauch meist mit zahlreichen Anschlüssen und Ergonomie-Features ausgestattet. Da oftmals mit Apple Geräten oder professionellen Grafikkarten gearbeitet wird, verfügen viele Monitore über mehrere (mini) DisplayPort-Anschlüsse sowie Thunderbolt Schnittstellen.

In Sachen Preis liegt man hier nicht selten bei 500 Euro oder mehr. Professionelle Geräte können auch im vierstelligen Eurobereich liegen.

Bild- & Videobearbeitung Checkliste

  • Preis
  • Bildschirmdiagonale & Auflösung
  • Panel & Farbraum
  • Anschlüsse
  • Ergonomie & weitere Features

Bild- & Videobearbeitung Empfehlungen

  1. NEC MultiSync EA244WMi
  2. Dell UltraSharp UP2715K
  3. Philips BDM4065UC

21:9-Monitore

21:9-Monitore sind immer dann gefragt, wenn es um Multitasking geht. Das ist oft der Fall bei Bild- und Videobearbeitung oder auch wenn man ein Setup aus mehreren Monitoren gegen einen ersetzen möchte. Außerdem werden Kinofilme im Seitenformat 21:9 produziert, sodass man diese ohne schwarze Balken schauen kann.

Bei 21:9-Monitoren zählt vor allem eins: das Panel. Oftmals wird dabei zu IPS-Panels gegriffen. Beliebte Hersteller der WideScreen-Monitore sind Dell und LG. Meist haben die Panels eine Farbraumabdeckung von 99% sRGB.

Ausschau sollte man zudem nach der Auflösung halten. Die meist verwendeten sind 2560×1080 (1080p) und 3440×1440 (1440p). Die 1440p Modelle machen sich meist bei Bildschirmdiagonalen jenseits der 30 Zoll bezahlt. Achtung: Die Grafikkarte sollte leistungsstark genug sein und idealerweise über DisplayPort 1.2 oder HDMI 2.0 verfügen, um die hohe Auflösung stemmen zu können.

Wer mag kann außerdem zu Curved Modellen greifen. Die meisten aktuellen Monitore verfügen zusätzlich über zahlreiche Anschlüsse samt Thunderbolt und USB 3.0 Hubs. Der Preis für 21:9 liegt meist höher als der „normaler“ 16:9 und 16:10 Kontrahenten. Logischerweise ist das Panel und die Bildfläche dafür größer.

21:9-Monitor Checkliste

  • Preis
  • Bildschirmdiagonale & Auflösung
  • Panel
  • Ergonomie
  • Anschlüsse

21:9-Monitor Empfehlungen

  1. Dell UltraSharp U3415W
  2. LG 29UM67-P

4K-Monitore

4K-Monitore sind der Trend, denn mehr kann doch nur besser sein… oder doch nicht? 4K Monitore haben genau 4x so viele Pixel wie herkömmliche Full HD Modelle. Mit 3840×2160 ist die Auflösung im Vergleich zu 1920×1080 natürlich enorm größer. Mittlerweile sind alle großen Hersteller samt LG, Dell, Samsung, Philips und weitere auf den 4K-Zug aufgesprungen.

4K-Monitore gibt es nun nach einiger Zeit in vielen Kombinationen. Egal ob 24 oder 40 Zoll, TN oder IPS, günstig oder teuer… mittlerweile gibt es genug Modelle zur Auswahl. Wichtig bei der Wahl eines 4K-Monitors ist die Verwendung aktueller Standards. DisplayPort 1.2 und/oder HDMI 2.0 sind Pflicht.

Wer außerdem 4K bei kleiner Bildschirmdiagonale nutzt, muss zwangsweise Skalieren, um Symbole etc. auf dem Desktop zu erkennen. Grundsätzlich funktioniert das unter Mac OS X besser als unter Windows, wobei Microsoft mit Windows 10 stark nachgebessert hat.

Zur Wahl des Monitors trägt auch die verwendete Grafikkarte bei. Ist es keine Leistungsstarke mit 4GB+ VRAM, droht die Gefahr vor frame drops und niedrigen bis zu unspielbaren FPS. Wer also auf 4K-Monitoren spielen möchte, der sollte die Leistung seiner Grafikkarte auf den Prüfstand stellen.

Außerdem Achtung bei alten 4K-Monitoren: Manche unterstützen keine Bildwiederholfrequenz von 60Hz, sondern nur 30Hz.

4K-Monitor Checkliste

  • Preis
  • Bildschirmdiagonale
  • Panel
  • Anschlüsse
  • Ergonomie & weitere Features

4K-Monitor Empfehlungen

  1. Philips BDM4065UC
  2. ViewSonic VX2475SMHL-4K

Curved-Monitore

Curved-Monitore und TVs sind ein relativ neuer Trend. Bei ihnen handelt es nicht grundsätzlich um 21:9 Monitore, jedoch ist das meistens der Fall. Dann gilt im Grunde was bereits oben bei den 21:9-Monitoren erklärt wurde.

Samsung ist mit seinen 24 und 27 Zoll großen 16:9 Modellen neben Dell mit einem Monitormodell der einzige Hersteller von 16:9 Curved Monitoren. Da der Hersteller das Prozedere bereits aus seiner TV Sparte kennt, ist das auch kein Wunder.

Bei Curved-Monitoren werden entweder IPS oder VA-Panels eingesetzt. Beide bieten eine tolle Farbdarstellung und gute Blickwinkel, welcher übrigens durch die Wölbung in Mitleidenschaft gerät.

Der Wölbungsradius eines Monitors wird üblicherweise in Millimeter oder Meter angegeben. Der kleine Wölbungsradius aktueller Monitore ist 4000mm/4m , der größte 2000mm/4m.

Neben Samsung haben auch Acer, Dell, LG, BenQ und andere auf dem Markt positioniert.

Curved-Monitor Checkliste

  • Preis
  • Bildschirmdiagonale & Auflösung
  • Panel & Wölbungsradius
  • Ergonomie
  • Anschlüsse

Curved-Monitor Empfehlungen

  1. Dell UltraSharp U3415W

tftlounge.com

Auf tftlounge.com findest du Testberichte und Reviews zu den neusten und besten PC-Monitoren! Wir haben sie alle, von 4K-Monitoren über Gaming-Monitore bis hin zu Curved-Monitore.

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