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Monitorkabel Kaufberatung Titelbild

Monitorkabel: Auf das muss man achten!

Wer schon einmal nach Monitorkabeln umgeschaut hat, dem sind bestimmt schon die teils großen Preisunterschiede aufgefallen. Doch was bringen teure Monitorkabel? Sind sie ihr Geld wert?

Monitorkabel Einleitung

Im Lieferumfang des Monitors war nicht das passende Kabel dabei, das alte Kabel ist zu kurz oder kaputt? Ein neues Monitorkabel muss her!

Wir haben bereits in einem anderen Artikel über die unterschiedlichen Monitoranschlüsse gesprochen, deswegen wollen wir direkt zu den eigentlichen Kabeln.

Muss es wirklich ein Kabel für mehrere Hundert oder gar Tausend Euro sein? Wo liegen die Qualitätsunterschiede und haben teure Kabel überhaupt Vorteile?

Da das ganz vom Anschluss abhängt, unterscheiden wir nun die gängigsten Anschlüsse und Kabel.

HDMI-Kabel

AmazonBasics Hochgeschwindigkeits-HDMI-Kabel

HDMI-Kabel übertragen ein digitales Signal, arbeiten also im Endeffekt nur mit 0en und 1en. Bei diesem Übetragungsprozess kann nicht besonders viel schief gehen, denn es wird mit Fehlerkorrektur verwendet.

Das heißt, dass defekte Bits (also eine 0 oder eine 1) erkannt und repariert werden können. Dieses Vorgehen kennt man beispielsweise aus WLAN-Netzwerken. Verlorene Datenpakete können aber nicht ersetzt werden.

Aus diesem Grund spielt die Abschirmung eine nicht all zu kleine Rolle bei HDMI-Kabeln. Irgend eine besondere teure „Premium“ Abschirmung hilft da in Realität aber reichlich wenig. Hier reicht auch ein günstiges Kabel mit einfacher Abschirmung.

Weiteres Argument teurer Kabel ist, dass sie bessere Kupferleiter oder Adern verwenden. Dazu kommen meistens vergoldete Kontakte, die einen Vorteil bringen sollen.

All das macht jedoch nur auf Papier einen Unterschied. Ein bessere Übertragung lässt sich höchstens durch Messgeräte feststellen. Auf dem Monitor oder Fernseher merkt man davon so gut wie nichts.

Deswegen empfehlen sich günstige aber solide HDMI-Kabel wie das AmazonBasics Hochgeschwindigkeits-HDMI-Kabel oder das HDMI-Kabel von KabelDirekt. Beide gibt es in verschiedenen Längen und Farben.

Aber Achtung! Bei über 10m Länge sollte man zu einem aktiven HDMI Repeater beziehungsweise Verstärker greifen, denn ansonsten kann es bereits zu Qualitätsunterschieden oder gar Datenverlust auf dem Weg zum Monitor kommen.

DVI-Kabel

CSL DVI-Kabel

Für DVI-Kabel gilt grundsätzlich das gleiche wie für HDMI-Kabel, denn auch hier ist das Signal digital.

Im Gegensatz zu den HDMI-Kabeln kommt hier zusätzlich auch ein Ferritkern (zu sehen an der dicken Stelle am Kabel) zum Einsatz. Dieser dient dazu, das Signal von Störungen zu befreien und zu filtern.

Auch in diesem Fall bedarf es nicht teurer Kabel. Zu den besten gehören die DVI-Kabel von CSL sowie dem AmazonBasics DVI-auf-DVI-Kabel. Diese sind ebenfalls in verschiedenen Längen zu haben.

VGA-Kabel

KabelDirekt VGA-Kabel

Während HDMI und DVI digitale Signale sind, ist VGA analog. Das heißt das Signal besteht nicht nur aus 0en und 1en, sondern gleicht einer mathematischen Funktion.

Grafisch wären das also keine Stufen mehr (wie beim digitalen Signal), sondern eine Welle. Aus diesem Grund ist die Fehlerkorrektur zu aufwendig, sodass man sich auf ein gutes Kabel verlassen muss.

Genau deswegen ist die Länge und Abschirmung mit das wichtigste an einem VGA-Kabel. Bereits ab Längen von 5m können Störungen auftreten. Gleiches gilt für schlecht geschirmte Kabel.

Tief in die Tasche greifen muss man trotzdem nicht. Ordentliche Kabel gibt es schon für unter zehn Euro.

Zu den Empfehlungen gehören VGA-Kabel der Hersteller KabelDirekt und CSL.

Monitorkabel Fazit

Ein gutes Monitorkabel muss nicht teuer sein. Bei kleinen Längen merkt man bei den gängigsten Anschlüssen so gut wie keinen Unterschied.

Qualitätsunterschiede sind höchsten messbar und in der Regel nicht auf dem Monitor erkennbar.

tftlounge.com

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